30. April 2005

Motorradfahrer nach Unfall geborgen


Um 20.27 Uhr wurde die Feuerwehr der Marktgemeinde heute Abend zur Hilfeleistung nach einem schweren Motorradunfall auf der Eberstalzeller Landesstraße gerufen. Bei einer unübersichtlichen Straßeneinmündung auf einer Kuppe kam es zum Zusammenprall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Der Lenker des Motorrads kam zu sturz, wurde von seinem Zweirad geschleudert und schlitterte unter der Leitplanke hindurch über eine Böschung.

Da die Schwere der Veletzungen vom Rettungsteam vor Ot nicht abzusehen war, entschied man sich zu einer möglichst patientenschonenden Bergung: Zum wiederholten Male bewährte sich das Rüstafhrzeug mit aufgebautem Ladekran als unverzichtbaren Einsatzgerät, da mit der Kranseilwinde des Rüstfahrzeuges wurde eine Bergetrage rund zehn Meter tief zum Unfallopfer abgeseilt, der Motorradfahrer Eingeladen und schließlich aus seiner misslichen Lage befreit. Nachdem er auf die Straße zurückgehoben worden war, konnte er dem Roten Kreuz zum Weitertransport in das Welser Spital übergeben werden.

Eingesetzt: technischer Zug (Kommandfofahrzeug, 1. Löschfahrzeug, Rüstfahrzeug), 16 Mann.

16. April 2005

Die ersten geprüften Atemschutzträger sind da


Zum ersten Mal hat heute der Bewerb um das neue Atemschutzleistungsabzeichen stattgefunden. In der Atemschutzübungsanlage der Feuerwehr der Stadt Wels hatten die Truppmitglieder bei einer Vielzahl von Stationen sowohl theoretisch als auch praktisch ihr Wissen und Können unter Beweis zu stellen.

Das Atemschutzleistungsabzeichen Stufe I (Bronze) legten Atemschutzwart und Gruppenkommandant Ing. Roland Platzer, Gerätewart Mathias Griesbaum und Jugendbetreuer Andreas Stammler ab.

7. April 2005

Ausgezeichnete Sprengmeister


Zum ersten Mal hat der Katastrophenhilfsdienst des Landes (KHD) im Rahmen einer Leistungsprüfung die 16 Sprengmeister aller Feuerwehr-Sprengstützpunkte heute einer Leistungsprüfung unterzogen.

Mit der Prüfung der Stufe I (Bronze) soll erreicht werden, dass die Sprengmeister in den Bezirken nun die weitere Ausbildung der Stützpunktmitglieder nach einemvereinheitlichtem Schema durchführen können.

Feuerwehrkommandant und Spreng-Stützpunktleiter Ing. Josef Feichtinger hat das Leistungsabzeichen erfolgreich abgelegt.

6. April 2005

Gendarmerie bei Suchaktion unterstützt


Erneut wurde die Feuerwehr der Marktgemeinde von der Gendarmerie zu einer Assistenzleistung nach Marchtrenk angefordert. Nach dem plötzlichen Verschwinden einer jungen Sipbachzellerin mitsamt ihrer Tochter im Bereich des Traunkraftwerkes Marchtrenk wurde heute erneut eine Suche in der Traun und in den Nebengewässern durch Spezialisten der Exekutive mit Spürhund durchgeführt.

Von 8 Uhr morgens bis 17 Uhr waren die Feuerwehrmänner gemeinsam mit den Exekutivbeamten auf der Suche, die dann aber erneut ergebnislos abgebrochen werden musste.

Eingesetzt: 2. Löschfahrzeug, Lastfahrzeug, Ruderzille; 6 Mann.

5. April 2005

Großbrand in Welser Recyclingfirma


Um 3.42 Uhr wurde heute Morgen die Feuerwehr der Marktgemeinde zur nachbarschaftlichen Löschhilfe in die Messestadt Wels gerufen. Kurz nach drei Uhr war in einer Welser Recyclingfirma ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der ersten Löschmannschaften stand eine Betriebshalle bereits in Vollbrand, die Alarmierung weiterer Einsatzkräfte wurde veranlasst.

Der Feuerwehr Thalheim wurde bei der Brandbekämpfung der Brandabschnitt Süd zugewiesen. Es galt hier erst das Übergreifen der Flammen auf ein unmittelbar benachbartes, in Holzbauweise errichtetes Imbisslokal und die Fahrzeughalle eines Busunternehmens zu verhindern. Von den Löschmannschaften wurde nach dem Aufbau einer leistungsfähigen Wasserversorgung und dem Entfernen eines im Gefahrenbereich abgestellten Pkws ein umfassender Löschangriff über Wasserwerfer und mehrere Rohre vorgenommen. Aufgrund des Brandgutes wurde ein massiver Schwerschaumangriff gefahren, mit dem die brennenden Materialien nach knapp dreistündigem Einsatz eingedämmt und schließlich gelöscht werden konnten.

Eingesetzt: Kommandofahrzeug, Rüstlöschfahrzeug, 1. Löschfahrzeug, 2. Löschfahrzeug, Lastfahrzeug; 24 Mann.

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